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Sommerurlaub 2021 : Inlandreisen sollen von Juni an möglich sein

  • Aktualisiert am

Die Strandkörbe an der Nord- und Ostsee sollen sich zeitnah wieder mit Urlaubern füllen. Bild: dpa

Die Zeichen stehen auf Urlaub: Der Fortschritt in der Impfkampagne, ein digitaler Impfpass und die zahlreichen Testungen machen den Tourismusbeauftragten der Bundesregierung optimistisch.

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          Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, ist guter Dinge, dass die Deutschen im Sommer innerhalb Europas Urlaub machen können. „Ich bin recht optimistisch, dass der Sommerurlaub in Deutschland und Europa mit entsprechenden Vorkehrungen gut möglich sein wird“, sagte der CDU-Politiker im Gespräch mit dem Tagesspiegel am Sonntag. Er sehe schon im Testen eine große Chance, setze aber vor allem Hoffnungen in einen europaweiten digitalen Corona-Impfpass. 

          Bezüglich der Sommerferien in Deutschland sagte Bareiß in der „Bild“ ergänzend, es sei wichtig, dass dass der Bundes-Lockdown nicht über den 30. Juni hinaus verlängert werde. Hotels und Restaurants hätten gute Sicherheitskonzepte aufgestellt. Außerdem werden „bis Ende Juni so viele Impfdosen ausgeliefert sein, dass es theoretisch jedem Bundesbürger für die Erstimpfung reicht“. Skeptisch äußerte sich Bareiß in dem Bericht
          zu Reisen über Pfingsten: „Das wird in vielen Urlaubsregionen leider wieder ins Wasser fallen.“ 

          Ein digitaler Impfnachweis für Smartphones soll in der EU als ein freiwilliges und ergänzendes Angebot zum weiterhin gültigen gelben Heft eingeführt werden. Er soll im Juni kommen. Mit Blick auf die vom Bund geplante Verordnung zu mehr Freiheiten für Geimpfte sagte Bareiß: „Ich sehe keinen Grund, warum Geimpfte, Genesene oder auch negativ Getestete in den kommenden Wochen nicht mehr Freiheiten bekommen sollten.“

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