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FAZ Plus Artikel Wortbruch der Union : Soli-Schmerzen

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Ehemaliger Lebensmittelladen in Loitz: Der Solidaritätszuschlag dient in erster Linie zur Finanzierung der Kosten, die die deutsche Wiedervereinigung verursacht hat. (Archiv) Bild: dpa

Dass ein Teil des Soli bleibt, dürfte für die Betroffenen finanziell zu verschmerzen sein. Nicht aber der Wortbruch der Union – und das bittere Gefühl, dass ihr Sondereinsatz für das Land nicht einmal wertgeschätzt wird.

          Jede Koalition ist ein wandelnder Kompromiss, sonst wäre sie nicht regierungsfähig. Doch muss jede Partei sehen, dass sie in ihrem Kern erkennbar bleibt. Der Union ist dies mit dem Kompromiss zur Grundsteuer gelungen. Mit der gegen die SPD durchgesetzten Öffnungsklausel ermöglicht sie experimentierfreudigen Bundesländern einen Freiraum, den diese nutzen können, um sich ihren Bürgern und Investoren mit einer maßvollen und unbürokratischeren Grundsteuer als Standort zu empfehlen.

          Das stärkt den föderalen Ideen-Wettbewerb und den Gedanken der Subsidiarität, nach dem die höhere staatliche Ebene nur regeln sollte, was dort besser als vor Ort geregelt werden kann. Im Grundsteuer-Kompromiss schimmert etwas von dem marktwirtschaftlichen und ordnungspolitischen Profil der Union auf, das in der großen Koalition unter dem Übergewicht verteilungspolitisch motivierter Beschlüsse selten zu sehen ist.

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          Heike Göbel

          Verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, zuständig für „Die Ordnung der Wirtschaft“.

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