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Solarstrom aus Afrika : Gut und teuer

  • -Aktualisiert am

Über diese Parabolspiegel soll der Strom gewonnen werden. Doch wie funktioniert der Transport? Bild: dpa

Solarstrom aus Afrika ist grundsätzlich eine gute Idee: Sonnenkraftwerke sollten dort entstehen, wo die Sonne lange und kräftig scheint. Also nicht schwerpunktmäßig im schattigen Deutschland. Offen ist nur, wie man am geschicktesten die Investitionskosten den Stromkunden aufbürdet.

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          Sonnenkraftwerke sollten dort entstehen, wo die Sonne lange und kräftig scheint. Also nicht schwerpunktmäßig im schattigen Deutschland. Diese Erkenntnis setzt sich langsam durch. So hat man etwa in Spanien mehrere Sonnenkraftwerke installiert. Nicht nur auf Basis der durch blaue Dachflächen auf sich aufmerksam machenden Photovoltaik, die nur dann Strom erzeugt, wenn die Sonne scheint, sondern zudem durch rund ein Dutzend solarthermische Anlagen.

          Über Spiegel fangen sie die Sonnenwärme ein, die einen konventionellen Dampfprozess mit Energie versorgt. Das ist erprobte Technik und hat den Vorteil, „grundlastfähig“ zu sein. Einen Teil der geernteten Sonnenwärme kann man in Tanks zwischenlagern und sie abends abrufen.

          Dabei ist der Flächenbedarf geringer, als vielfach vermutet wird. Rund zwei Prozent der Sahara reichten aus, den Strombedarf Europas zu decken. Auch die Übertragungstechnik steht zur Verfügung, so dass man kein Prophet sein muss, um zu sagen, dass diese Technik früher oder später einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung übernehmen wird. Offen ist nur, wie man am geschicktesten die erheblichen Investitionskosten den Stromkunden aufbürdet.

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