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Software : SAP selbstbewusst

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Hasso Plattner, Vorstandssprecher des Software-Konzerns SAP, sieht gute Chancen im Wettbewerb mit Microsoft um den Mittelstand.

          Der Software-Konzern SAP hat nach Einschätzung ihres Vorstandssprechers Hasso Plattner sehr gute Chancen im Wettbewerb mit Microsoft.

          Die Bemühungen von Microsoft, in den Software-Markt für mittelständische Betriebe einzusteigen, dürften sehr viel Geld und auch Zeit kosten, sagte Plattner auf der E-Business-Konferenz Sapphire am Mittwoch in Orlando. Hier liege die Chance für SAP mit ihrer “Business One“-Lösung, die auf Microsoft-Basis laufe und innerhalb eines Tages installiert werden könne.

          Microsoft müsse nach dem geplanten Erwerb der dänischen Softwarefirma Navision und dem letztjährigen Kauf des US-Pendants Great Planes zunächst fünf verschiedene Systeme vereinen. Plattner warb für eine offene Systemarchitektur anderer Anbieter und appellierte vor allem an Microsoft, die eigene Software nicht noch länger gegenüber Fremdprodukten abzuschotten. Die Weigerung, sich für andere Lösungen, wie etwa die Programmiersprache “Java“ des Konkurrenten Sun Microsystems, zu öffnen, bringe nicht nur vielen Microsoft-Kunden Nachteile.

          Der Vorstandssprecher kündigte an, die bisherigen Plattformen der SAP-Kunden “Schritt für Schritt“ durch ein neues Nutzer-Interface namens “Web Dynpro“ zu ersetzen. Dieses werde sowohl die auf “Java“ (Sun) als auch die auf “Dot.net“ (Microsoft) basierende Architektur miteinander verbinden. “Web Dynpro“ werde das Interface für alle SAP-Anwendungen und mindestens doppelt so schnell wie bisher werden, versprach der Unternehmensgründer.

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