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Software : Microsoft - Kopiert oder nicht kopiert

  • Aktualisiert am

Schreckt echte Hacker nicht ab - Microsoft CEO Steve Ballmer Bild:

Nach dem Hacker-Angriff auf Microsoft bleibt für Sicherheitsexperten ungewiss, welche Ausmaße der Schaden für den Software-Konzern annehmen kann.

          Der Software-Konzern Microsoft Corp, Redmond, ist nach eigenen Angaben zwölf Tage lang dem Angriff eines Hackers ausgesetzt gewesen und nicht wie zunächst vermutet bis zu fünf Wochen lang.

          Während dieser Zeit habe der Eindringling auch auf den Quellcode von Programmen zugreifen können, sagte Firmensprecher Rick Miller in Redmond. Verdacht schöpfte Microsoft nach seinen Angaben erst dann, als auf einmal neue Nutzer-Accounts mit weitgehenden Berechtigungen für den Dateizugriff eingerichtet worden.

          "Wir begannen festzustellen, dass diese neuen Accounts geschaffen wurden, aber das konnte auch eine Anomalie des Systems sein", berichtete der Sprecher. "Nach ein oder zwei Tagen erkannten wir dann, dass da jemand unser System hackt." Miller sagte, es gebe bisher keine Hinweise, dass bereits Kopien des Programmcodes verbreitet würden.

          Wegen des großen Umfangs der Quellcode-Dateien sei es auch wenig wahrscheinlich, dass der Hacker Kopien davon erstellt habe. Dies wurde jedoch von einem Sicherheitsexperten in Zweifel gezogen. Es könne unmöglich gesagt werden, dass keine Dateien kopiert worden seien, sagte der bei Computer Associates für Sicherheitslösungen zuständige IT-Fachmann Simon Perry. "Auch über zwölf Tage hinweg wäre es durchaus möglich, Kopien davon zu erzeugen."

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