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Söder für Staatsbeteiligungen : „Es reicht nicht, nur die Lufthansa zu retten“

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Will nicht nur die Lufthansa retten: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), hier im April mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Bild: dpa

Bayerns Ministerpräsident bringt weitere Staatsbeteiligungen ins Spiel. Er blickt dabei auch auf Autozulieferer, die „unter Druck kommen“. Das liege mit an der Corona-Entwicklung in Amerika.

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          Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert, dass sich Deutschland stärker um Unternehmen kümmert. „Es reicht nicht, nur die Lufthansa zu retten“, sagte der CSU-Vorsitzende am Montag vor einer Sitzung des Parteivorstands in München. Damit bringt der Politiker weitere Staatsbeteiligungen ins Spiel, die sich nicht immer positiv für die Mitarbeiter auswirken.

          Deutschland müsse nicht nur seine Soforthilfen und Bürgschaftsprogramme beschleunigen. Die Europäische Kommission solle zudem dringend Staatsbeteiligungen an kriselnden Unternehmen über Sonderfonds genehmigen, forderte Söder. 

          Auch müsse sich Deutschland besser um die Zulieferer der großen Unternehmen kümmern. Die großen Unternehmen auch im Automobilbereich seien derzeit stabil, „aber der Zuliefersektor wird in der zweiten Jahreshälfte massiv unter Druck kommen“, sagte Söder. Hierfür brauche es schnell eine „entsprechende Wirtschaftsstrategie“. Für Bayern werde die Staatsregierung das schnell angehen und sich um jeden Fall kümmern.

          Als Grund führte Söder die globale Entwicklung der Pandemie an, die ihm große Sorgen mache. Alle großen Branchen – sei es Automobil oder Luft- und Raumfahrt – hingen an den Exportketten auf der ganzen Welt. 

          Besondere Bedeutung hat für Söder die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Ohne eine Entspannung der Corona-Krise dort gebe es keine dauerhafte Erholung für die deutsche Wirtschaft. „Solange aus Amerika kein deutliches Signal der Besserung kommt, und unser Gefühl ist, dass es da eher schwieriger wird, (...) so lange wird es ein ernsthaftes Problem werden“, sagte der bayerische Ministerpräsident.

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