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Wachsen oder weichen : Weniger Landwirte, größere Höfe

  • -Aktualisiert am

Ein Frontlader während einer Bauerndemonstration in Nürnberg. Die Landwirte fürchten um ihre Existenz und gehen auf die Straße. Bild: dpa

Immer mehr Landwirte geben auf und die verbleibenden Höfe werden immer größer. Auslöser dieser Entwicklung ist der technische Fortschritt. Und trotz hoher Subventionen wachsen die Einkommen nicht in den Himmel.

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          Plakate mit der Aufschrift „Landwirt vom Aussterben bedroht“ oder „Achtung! Hier fahren Arbeitsplätze. Noch.“ prangen an den Traktoren, die seit Wochen immer wieder im Konvoi durchs Land fahren und gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung protestieren. Für viele Bauern bringen die geplanten Verordnungen und Vorschriften das Fass zum Überlaufen – sie fürchten um ihre Existenz. Doch wie ist es um die wirtschaftliche Lage der deutschen Bauern tatsächlich bestellt?

          Svea Junge

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Pauschal lässt sich diese Frage für die rund 267.000 Höfe in Deutschland nicht beantworten, es gibt nicht „den deutschen Landwirt“. Knapp 16,7 Millionen Hektar, rund die Hälfte der Fläche Deutschlands, wird von Landwirten bewirtschaftet – allerdings regional sehr unterschiedlich.

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