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Tipps vom Skype-Gründer : Wie viel Potenzial steckt in Europas Tech-Branche?

Das Müncher Start-up Lilium arbeitet mit Unterstützung von Niklas Zennström an senkrecht startenden Flugzeugen. Bild: picture alliance/dpa/Lilium

Mit Skype ist Niklas Zennström einst reich geworden. Jetzt investiert er in neue Start-ups – und hat Vorschläge, wie Europa wettbewerbsfähiger werden kann.

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          Es gab schon einfachere Zeiten für europäische Tech-Unternehmen: Inflation, steigende Zinsen und Kurseinbrüche an den Börsen belasten das Investitionsklima. Den schwedischen Investor Niklas Zennström, bekannt geworden als Gründer von ­Skype, ficht das aber alles nicht an. „Ich bin sehr optimistisch“, sagte er der F.A.S. „Wir müssen zwischen zwei Dingen unterscheiden: einerseits der aktuellen Wirtschaftslage, andererseits der grundlegenden Transformation der Technologie.“ Der Trend werde sich zwar etwas verlangsamen. „Aber digitale Start-ups ersetzen deshalb ältere Unternehmen, weil sie eine effizientere, günstigere Lösung für ein Problem anbieten. Sie könnten also sogar eher wachsen, wenn ihre Kunden sparen müssen.“ In Europa sei außerdem noch nie so viel Wagniskapital verfügbar gewesen.

          Alexander Wulfers
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Den oft monierten europäischen Datenschutz bezeichnet Zennström als unproblematisch. „Bisher haben sich nur sehr wenige Unternehmen, mit denen wir sprechen, über die Datenschutzgrundverordnung beschwert. Ich glaube eher, dass wir Datenschutz noch ernster nehmen müssen. Unser ganzes Leben, all unsere Geschäfte sind jetzt in der Cloud.“

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