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Neue Drohne : Münchner Studenten bauen einen Senkrechtstarter

Senkrechtstarter: Die Studenten der TU München posieren mit der Horyzn-Drohne „Silencio Gamma“. Bild: Foto Horyzn

Erst Hyperloop, nun eine Elektro-Drohne: Die TU München präsentiert ein weiteres Projekt. Das Fluggerät soll leichtes Transportgut zum Zielort bringen.

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          Er heißt „Silencio Gamma“ und soll eigentlich leise fliegen. Doch die 30 Studenten der Technischen Universität München (TUM) setzen die Prioritäten für ihren Senkrechtstarter zunächst auf den geringen Energieverbrauch. Das hinderte sie nicht daran, dass das 13 Kilogramm leichte, weitgehend aus Carbon bestehende Fluggerät mit vier Vertikalrotoren und zwei Horizontalpropellern – alle elektrisch angetrieben – gut aussehen sollte, als es Donnerstagnachmittag in Oberpfaffenhofen vor den Toren Münchens mit seinem „Roll-out“ Premiere feierte.

          Rüdiger Köhn
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Genau ein Jahr ist es her, dass die Studenten der Luft- und Raumfahrttechnik, aber auch aus den Disziplinen Chemie, Physik, Maschinenbau, Informatik und Betriebswirtschaftslehre in einer kleinen Werkstatt der TUM draußen in Garching mit der Entwicklung und dem Bau eines elektrisch betriebenen unbemannten Flugvehikels der Kategorie Electric Vertikal Take-Off and Landing (eVTOL) begonnen hat. „Horyzn“ nennt sie ihr Projekt, das sich zum Ziel setzt, eine unbemannte, vielleicht auch autonom fliegende Transportdrohne zu konzipieren.

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