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: Siemens streicht 1000 Stellen in München

  • Aktualisiert am

Konzernzentrale von Siemens Bild: picture-alliance / dpa/dpaweb

Der Siemenskonzern plant einen Stellenabbau in seiner neu gebildeten Kommunikationssparte. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung fallen am Standort München 1000 Stellen weg.

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          Der Elektrokonzern Siemens hat den Abbau von mehr als tausend Stellen am Standort München beschlossen. Demnach trifft die Kürzung den größten Bereich des Konzerns, Siemens Com, der mit 60.000 Angestellten weltweit einen Umsatz von 17 Milliarden Euro erzielt.

          Siemens Com ist im Oktober vorigen Jahres durch den Zusammenschluß der ehemals eigenständigen Sparten ICN und ICM entstanden. Dadurch fallen nun mehrere Hundert Stellen in zentralen Bereichen weg. Die Rede ist von mindestens 500 überzähligen Jobs.

          Verlust von Stellen in der Handy-Produktion

          Einschnitte gebe es auch bei den Mobiltelefonen, heißt es. Zudem habe der Siemens-Vorstand Handlungsbedarf in der Festnetzsparte erkannt. Obwohl dort in den letzten Jahren bereits mehrere Tausend Stellen gestrichen wurden, entwickelt sich das Geschäft offenbar so schlecht, daß jetzt nochmals einige hundert Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen. Außerdem fürchtet der Konzernbetriebsrat einen Verlust von Arbeitsplätzen in der Handy-Produktion an den Standorten Bocholt und Kamp-Lintfort.

          Der Konzern äußerte sich am Samstag nicht konkret. Ein Siemens-Sprecher sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: „Mir ist kein solcher Beschluß bekannt. Das ist reine Spekulation.“

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