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Shopping in Corona-Zeiten : Darf es ein bisschen weniger Konsum sein?

Es ist schon wieder mehr los in den Fußgängerzonen – aber noch lange nicht so voll wie vor Corona. Bild: dpa

In der Corona-Krise dämpft die Maskenpflicht die Kauflaune der Menschen. Doch mittlerweile geht es in der Diskussion längst um mehr als nur ein Stück Stoff.

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          Ob Harry Glawe mit diesem Sturm der Entrüstung gerechnet hat? Seit der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern am Wochenende ankündigte, dass er angesichts der niedrigeren Corona-Zahlen in seinem Bundesland die Maskenpflicht im Handel lockern will, kochen in Deutschland die Emotionen hoch. Dabei geht es nicht nur um die Frage, inwieweit Stoffmasken tatsächlich Infektionen verhindern, sondern auch um eine gesellschaftliche Grundsatzfrage: Wollen wir überhaupt wieder so viel konsumieren wie vor der Pandemie?

          Johannes Pennekamp
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.
          Julia Löhr
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Dass die Maskenpflicht die Kauflaune dämpft, daran gibt es kaum Zweifel. In einer Mitte Juni veröffentlichten Umfrage der Unternehmensberatung EY sagten mehr als 60 Prozent der Befragten, dass sie mit Abständen und Maskenpflicht weniger Spaß am Shoppen hätten. Zwar werden Lebensmittel und Drogerieprodukte weiter rege gekauft. Doch im Modehandel sieht es düster aus. Fast ein Viertel weniger Umsatz erzielte dieser im Mai im Vergleich zum Vorjahr.

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