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Sharing Economy : Der Mythos vom Teilen

Nur Mittel, um von einem Ort zum anderen zu kommen: E-Scootern räumen wir in unserer Gesellschaft keinen besonderen Status ein. Bild: AP

Der Mensch will nicht teilen und nicht leihen – auch, wenn Start-ups uns immer wieder dazu ermutigen wollen. Woran liegt das?

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          Schon einmal ein T-Shirt jahrelang mit dem Preisetikett im Schrank hängen lassen? Einen Werkzeugkoffer gekauft, nur um einen einzigen Nagel in die Wand zu schlagen und den Koffer dann jahrelang im Keller verstauben lassen?

          Sarah Huemer
          Redakteurin im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Unsere Regale quellen über vor ungenutzten Sachen. Warum also nicht einfach ausleihen statt ständig neu kaufen? Und zurückgeben, wenn wir die Dinge nicht mehr brauchen. Wir produzieren, konsumieren und besitzen ohnehin mehr, als dem Planeten guttut.

          Ein bisschen mehr leihen, ein bisschen weniger kaufen, das täte auch der Umwelt gut. Und das wissen wir ja eigentlich. 40 Prozent unserer Klamotten tragen wir nur selten oder nie. Dabei stößt die Produktion unserer Klamotten mehr Emissionen aus als die weltweiten Flüge und der Schiffsverkehr zusammen.

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