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Mobilität : Segway stellt Produktion seines Zweirads ein

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Vor einigen Jahren erlebten geführte Segway-Touren einen Boom. Nun wird die Produktion des Zweirads eingestellt. Bild: Edgar Schoepal

Bevor die E-Scooter und Kickboards aufkamen, wollte der Hersteller Segway mit seinen elektronischen Zweirädern die Innenstädte erobern. Doch der „Segway“ blieb ein Nischenprodukt, nun hat das amerikanische Unternehmen das Ende der Produktion bekanntgegeben.

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          Es sollte die Mobilität des Menschen revolutionieren, nun stellt Segway die Produktion des bekannten selbstbalancierenden E-Zweirads ein. Ab dem 15. Juli werde der sogenannte Segway PT nicht mehr hergestellt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Scooter war besonders bei Touristen während Stadtführungen beliebt, mancherorts auch bei Polizisten. Wer mit dem Gerät fahren wollte, stand auf einer geraden Fläche zwischen zwei Rädern. Um vorwärts zu kommen, muss der Passagier einen bestimmten Winkel in der Körperhaltung einnehmen.

          In seinen ersten zehn Jahren habe sich der Segway PT zu einem effektiven Fahrzeug entwickelt, um Personen zu befördern, erklärte Segway-Präsidentin Judy Cai in einer Stellungnahme. 2019 seien damit allerdings weniger als 1,5 Prozent aller Einnahmen gemacht worden. 21 Mitarbeitern der Produktionsstätte in New Hampshire werde gekündigt. Die Entscheidung sei nicht leicht gefällt worden.

          2017 stieg Segway ins anderweitige E-Roller-Geschäft ein, die Roller wiegen deutlich weniger, sind leichter zu bedienen und in der Produktion günstiger.

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