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Sebastian Kurz im Interview : „Eine Schuldenunion wird es mit uns nicht geben“

Sebastian Kurz beim Interview in seinem Büro Bild: Jacqueline Godany

Vor dem EU-Gipfel zu den Corona-Hilfen stellt Österreichs Kanzler Sebastian Kurz im Interview einige Bedingungen: Europa soll in Digitalisierung, Klimaschutz, Reformen investieren – und einen CO2-Zoll einführen.

          7 Min.

          Herr Bundeskanzler, gerade hat Deutschland den Ratsvorsitz in der Europäischen Union übernommen. Was sind Ihre Erwartungen?

          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
          Stephan Löwenstein
          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.
          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          Es ist gut, dass in dieser sehr fordernden Phase ein starkes Land wie Deutschland diese Funktion innehat, mit einer erfahrenen Regierungschefin wie Angela Merkel an der Spitze. Sie hat sich anlässlich des Ratsvorsitzes unlängst bei mir gemeldet, und wir haben ein ausführliches Telefonat geführt. Mir ist wichtig, dass wir als Europäische Union nicht nur gut durch die Gesundheitskrise kommen, sondern auch langfristig an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen. Da waren wir schon vor der Pandemie in vielen Bereichen nicht gut aufgestellt, und wir müssen jetzt alles tun, um nicht noch weiter zurückzufallen.

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