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Konjunktur : Schweizer Regierung stutzt ihre Wachstumsprognose

  • Aktualisiert am

Debatte im Nationalrat in Bern. Bild: dpa

Die internationalen Handelskonflikte und eine schwächere Weltwirtschaft hinterlassen ihre Spuren. Nach den Briten und den Franzosen senkt in dieser Woche nun auch die Schweiz ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2019.

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          Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft trüben sich ein. Die Wirtschaftsexperten der Schweizer Regierung kürzten am Dienstag die Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2019 auf 0,8 Prozent. Im Juni hatten die beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) angesiedelten Ökonomen noch ein Plus von 1,2 Prozent veranschlagt. Die Weltwirtschaft dürfte sich schwächer entwickeln als bisher angenommen, erklärten sie nun zur neuen Vorhersage. Dies bremse die Exportwirtschaft und die Investitionen. Im kommenden Jahr dürfte sich die Schweizer Konjunktur nur allmählich aufhellen.

          Erst vergangene Woche hatte die  Eropäische Zentralbank (EZB) ihre Wachstumsprognose für den Währungsraum abermals nach unten. Für dieses Jahr erwartet die Notenbank nun einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,1 Prozent. Vor drei Monaten waren die Fachleute der EZB noch von 1,2 Prozent Plus ausgegangen.

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