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Hohe Lebensmittelpreise : Warum die Schweiz so teuer ist

Teures Vergnügen: Restaurant in der Schweiz im Züricher Stadtteil Niederdorf Bild: mauritius images / Ian Dagnall /

Spaghetti Carbonara für 24 Franken? Nicht nur Touristen stöhnen über die hohen Preise in der Schweiz, auch die Eidgenossen selbst ärgern sich.

          5 Min.

          Wer gern günstig essen geht, ist üblicherweise beim Italiener gut aufgehoben – es sei denn, dieser befindet sich in der Schweiz. Für einen Teller Spaghetti Carbonara muss man zum Beispiel im „Ristorante Cucina“ in der Zürcher Innenstadt 24 Franken berappen oder 23 Franken für eine Pizza Quattro Stagioni. Dazu ein Gläschen Rotwein? 8 Franken für 0,1 Liter. Günstiger geht’s nicht.

          Johannes Ritter

          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Die Schweizer sind an solche Preise gewöhnt. Aber ausländischen Besuchern stehen deshalb die Haare zu Berge. Der Gang zum Friseur bringt keine Abhilfe: Der Salon um die Ecke verlangt 27 Franken für einen simplen Haarschnitt ohne Waschen. Die Preise in Euro umzurechnen lohnt sich kaum. Nach der jüngsten Aufwertung des Frankens sind die beiden Währungen wieder ziemlich nahe an der Parität.

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