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Schweiz : Die Krise der UBS

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Die Bankenkrise in der Schweiz ist vor allem eine Krise der größten Bank des Landes gewesen, der UBS. Das ist umso erstaunlicher, als die UBS vor der Krise in der Branche als eine der besten Banken der Welt galt.

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          Die Bankenkrise in der Schweiz ist vor allem eine Krise der größten Bank des Landes gewesen, der UBS. Das ist umso erstaunlicher, als die UBS vor der Krise in der Branche als eine der besten Banken der Welt galt. Der seinerzeit sehr überraschende Rücktritt ihres Vorstandsvorsitzenden Peter Wuffli im Sommer 2007 stand am Beginn der internationalen Finanzkrise.

          Gerald Braunberger
          Herausgeber.

          Die Probleme der UBS befanden sich vor allem in ihrem sehr schnell gewachsenen Geschäft in den Vereinigten Staaten. Die Bank half sich über einige Zeit mit Kapitalerhöhungen, an denen sich unter anderem ein Staatsfonds aus Singapur beteiligte. Doch dies reichte nicht: Im Oktober 2008 gliederte die Bank Risikoaktiva über 60 Milliarden Dollar in eine Art „Bad Bank“ aus, deren Refinanzierung die Schweizerische Nationalbank übernahm.

          Gleichzeitig schoss der Staat über eine Pflichtwandelanleihe 6 Milliarden Franken Eigenkapital in die UBS ein. Die aus dieser Wandelanleihe hervorgegangenen 332 Millionen Aktien verkaufte der Staat im August 2009 an Großanleger - mit einem Gewinn von rund 1,2 Milliarden Franken.

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