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Freizügigkeitsabkommen mit EU : Bricht die Schweiz mit Europa?

Deutsch-schweizerische Freundschaft zu See: Besatzungsmitglieder der Passagierschiffe „Alet“ (links) und „Stadt Radolfzell“ tauschen während einer Sternfahrt auf dem Bodensee Geschenke aus. Bild: dpa

Die Schweizerische Volkspartei kämpft gegen Zuwanderung und stellt das EU-Freizügigkeitsabkommen in Frage. Dabei profitiert die Schweiz davon wie kaum ein anderes Land. Nun bildet sich eine ungewöhnliche Allianz.

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          „Keine Experimente!“ So lautete 1957 der Wahlkampfslogan der CDU. Konrad Adenauer konterte damit die SPD aus, die damals für einen Austritt Deutschlands aus der Nato plädierte. Er setzte sich durch. Einen radikalen Vorstoß erfolgreich abzuwehren, strebt derzeit auch die Schweizer Regierung an, und deshalb ließ sich die schweizerische Justizministerin Karin Keller-Sutter auf einer Pressekonferenz mit den Worten vernehmen: „Es ist nicht die Zeit für politische Experimente.“

          Johannes Ritter
          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Das Experiment, das die FDP-Politikerin und mit ihr die gesamte Regierung sowie die große Mehrheit des Parlaments in Bern unbedingt verhindern wollen, besteht in der Kündigung des Freizügigkeitsabkommens der Schweiz mit der EU, mit der auch die Anbindung der Schweiz an die Europäische Union auf dem Spiel stünde.

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