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„Schwarzbuch“ 2018 : Das sind die schlimmsten Fälle von Steuerverschwendung

  • Aktualisiert am

Auf einer Strecke von 700 Metern stehen in der Berliner Platanenstraße insgesamt 44 Schilder. Bild: dpa

Das jährliche „Schwarzbuch“ stellt die absurdesten Fälle von Steuergeldverschwendung an den Pranger. Dieses Jahr unter den Tops: Der Verkauf der HSH Nordbank – und eine Straße mit 44 Schildern auf 700 Metern.

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          Der Bund der Steuerzahler hat abermals die Verschwendung öffentlicher Gelder kritisiert. In dem neuen jährlichen „Schwarzbuch“, das am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde, listet der Verband mehr als 100 Beispiele auf. Bund, Länder und Kommunen seien in zahlreichen Fällen sorglos mit dem Geld der Bürger umgegangen, so die Kritik.

          Konkret geht es um Probleme etwa bei öffentlichen Bauprojekten, um eine millionenschwere Werbekampagne des Bundesarbeitsministeriums, eine Straße in Berlin mit zahllosen Verkehrsschildern oder um eine Rasenheizung in einem Stadion in Erfurt, die aber nicht genutzt worden sei.

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