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Anspruch auf Datenportabilität : Schneller Wechsel

  • -Aktualisiert am

Aus der europäischen Datenschutz-Grundverordnung ergibt sich das Recht auf „Daten zum Mitnehmen“. Bild: dpa

Nutzer können ihre Daten beim Wechsel zwischen sozialen Netzwerken mitnehmen. Es tut nur keiner. Woran liegt das?

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          Die Idee ist einfach: Jeder soll mit den Daten umziehen können, die Auskunft über seine Person geben – und zwar von einem sozialen Netzwerk zum anderen. Hieran dürfen Facebook, Twitter & Co. keinen Nutzer hindern. Sollte die Übermittlung technisch machbar sein, kann sogar die direkte Datenübertragung zu einem Konkurrenten verlangt werden. Das ist die Rechtslage, erstmals nachzulesen in der europäischen Datenschutz-Grundverordnung.

          Mit dem Recht auf „Daten zum Mitnehmen“ soll der Wechsel zwischen sozialen Netzwerken, aber auch anderen „automatisierten Datenverarbeitungssystemen“ attraktiver werden. In der Praxis machen allerdings nur wenig Nutzer hiervon Gebrauch. Zwar haben die großen sozialen Netzwerke diesen Rechtsanspruch auf Datenportabilität regelmäßig technisch umgesetzt. So bietet etwa Facebook Nutzern eine Funktion an, seine personenbezogenen Daten als Datei herunterzuladen.

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