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Haushaltspolitik : Wo der Staat mit den größten Mehreinnahmen rechnet

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET/Statista - Lizenz: CC BY-ND 3.0

Der Aufschwung in Deutschland lässt die Steuerquellen sprudeln. Allein im März haben Bund und Länder 55,4 Milliarden Euro eingenommen.

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          Die öffentlichen Kassen profitieren vom Konjunkturaufschwung. Im März nahmen Bund und  Länder 7,2 Prozent mehr Geld ein als im gleichen Monat des Vorjahres, teilt das Bundesfinanzministerium in seinem aktuellen Monatsbericht mit. Auf das ganze Jahr 2014 prognostiziert wird der Anstieg zwar nicht ganz so stark, aber am Ende des Jahres soll immerhin noch ein Plus von 3,3 Prozent stehen.

          Geld in die Staatskassen spülen vor allem die Umsatzsteuer und die Lohnsteuer. Und beide nehmen dank der guten Konjunktur zu. Bis zum Ende des Jahres soll die Umsatzsteuer fast 205 Milliarden Euro eingebracht haben, das wären 3,9 Prozent mehr als im Jahr 2013.

          Die Lohnsteuer soll mehr als 166 Milliarden in die Staatskassen spülen, das wären 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Noch stärker wächst mit 5 Prozent das Aufkommen der Gewerbesteuerumlage, wie Daten zeigen, die der Anbieter Statista für FAZ.NET aufbereitet hat. Sie ist vom Gesamtaufkommen allerdings mit rund 4 Milliarden Euro im Jahr deutlich weniger wichtig.

          Etwas weniger Geld wird der Staat wohl mit der Erbschaftssteuer (-1,1 Prozent) und der Brandweinsteuer (-1,3 Prozent) einnehmen. Da beide Steuerarten aber ohnehin nie besonders viel Geld bringen, können die Staatskassen diese Einbußen gut verkraften.

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