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Managergehälter : Deutschland einig Bonus-Land

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Deutschland einig Bonus-Land Bild: © FAZ.NET/Statista - Lizenz: CC BY-ND 3.0

Für die Chefs deutscher Konzerne spielen Boni eine wesentlich größere Rolle als für ihre Konkurrenten in England, Frankreich oder in Nordeuropa.

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          Chefs von Großunternehmen verdienen in Deutschland vor allem dann gut, wenn sie und ihr Unternehmen Erfolg haben. Dafür spricht jedenfalls, dass ihr Gehalt wesentlich stärker von (leistungsbezogenen) Bonus-Zahlungen abhängt als in anderen Ländern, wie aus einer Berechnung des Datenanbieters Statista für FAZ.NET hervorgeht, die auf Zahlen des Beratungsunternehmens Towers Watson beruhen.

          Towers Watson hat die Gehälter der Vorstandschefs in den 100 größten Unternehmen Europas untersucht. Demnach setzt sich das Einkommen eines deutschen Topmanagers zu rund einem Viertel aus einem fixen Basisgehalt und beinah zu drei Vierteln aus leistungsbezogener Entlohnung zusammen. Alleine in dieser Unterscheidung liegt Deutschland vorne sowohl im Vergleich mit anderen großen europäischen Volkswirtschaften wie Frankreich und Großbritannien, als auch etwa mit den nordeuropäischen Ländern.

          Wesentlich stärker differenzieren sich Unternehmen in der Bundesrepublik noch darin, dass ihre Geschäftsführer einen wesentlich größeren Anteil regulärer Boni-Zahlungen (rund 50 Prozent) bekommen im Vergleich zu den so genannten lang anhaltenden Leistungsanreizen. In den nordeuropäischen Ländern ist hingegen das fixe Grundgehalt der mit Abstand (70 Prozent) größte Einkommensanteil.

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          Unser Autor: Martin Benninghoff

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