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Schätzung : Unwetter in Frankreich kostet Versicherer bis zu 1,4 Milliarden

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Bruay La Buissieres im Norden Frankreichs war stark überflutet (unser Bild ist vom 31. Mai). Bild: AP

Nicht nur in Bayern haben starke Regenfälle große Schäden angerichtet, auch Teile Frankreichs sind betroffen. Wie viel das kostete, darüber gibt es nun erste Schätzungen.

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          Die jüngsten Unwetter in Frankreich kommen die heimischen Versicherer teuer zu stehen. Der Verband AFA schätzt, dass die Branche für die Schäden des Starkregens zwischen 900 Millionen Euro bis 1,4 Milliarden Euro berappen muss. Im vergangenen Jahr hatten die Versicherer für eine Flut rund 600 Millionen Euro bezahlen müssen.

          Extreme Regenfälle hatten neben Deutschland auch große Teile Frankreichs getroffen. Präsident Francois Hollande rief in den am schwersten betroffenen Regionen den Notstand aus. Der Starkregen ließ die Seine in Paris so stark ansteigen wie seit 30 Jahren nicht mehr: Der Pegelstand erreichte die Sechs-Meter-Marke. Wegen der Überschwemmungen wurden der Louvre und weitere Museen geschlossen.

          Auch deutsche Versicherer müssen sich nach den jüngsten Stürmen und Überflutungen hierzulande auf hohe Belastungen einstellen. Die versicherten Schäden könnten sich auf rund eine Milliarde Euro belaufen, erklärte die Ratingagentur Fitch am Dienstag.

          Die versicherten Schäden an Häusern könnten höher ausfallen als infolge der letzten großen Überflutungen in Deutschland im Jahr 2013. Die Belastungen werden nach Einschätzungen der Experten auf die Gewinne der Versicherungsbranche drücken.

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