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Sartorius-Chef Kreuzburg : Der deutsche Börsenstar

„Wachstumsschmerzen sind etwas Positives, wie bei Teenagern“, sagt Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg, 56. Bild: Daniel Pilar

40.000 Prozent Kursplus in 18 Jahren: Joachim Kreuzburg hat aus Sartorius einen Weltkonzern gemacht. Alle Impfstoffhersteller sind auf die Produkte angewiesen. Analysten sehen weiteres Kurspotential.

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          Der Sartorius Campus wächst. Jede Menge Kräne am Ende des Werksgeländes deuten die Zukunft an. Dort entstehen die Gebäude 27 bis 31. Einen Kilometer lang wird das Gelände nahe der Autobahn 7 im südniedersächsischen Göttingen dann sein. Mitarbeitern, die zwei Wochen täglich eine Runde über den Campus drehen, werden „exklusive Prämien“ in Aussicht gestellt. Sartorius ist in Bewegung.

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Und wie. Kein börsennotiertes Unternehmen in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren, gemessen am Aktienkurs, so gut entwickelt wie Sartorius. Amerika hat Elon Musk und Tesla. Deutschland hat Joachim Kreuzburg und Sartorius. Die sind zwar nicht so schillernd wie der amerikanische Elektroautopionier und Weltraumflieger, aber sehr verlässliche Lieferanten von positiven Überraschungen für ihre Aktionäre. 2003 übernahm Kreuzburg die Unternehmensführung als junger Mann von Utz Claassen. Damals betrug der Börsenwert 94 Millionen Euro. Heute sind es gut 40 Milliarden Euro, also mehr als 400-mal so viel. Eine ungewöhnliche Entwicklung, vorsichtig ausgedrückt. Am Montag kam Sartorius in den Dax.

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