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Für rund 111 Millionen Dollar : SAP-Mitgründer Plattner kaufte Monet-Gemälde

  • Aktualisiert am

Das Bild Getreideschober (1890) im Museum Bild: dpa

Für einen Rekordpreis von rund 111 Millionen Dollar wechselte das Monet-Gemälde „Meules“ von 1890 im vergangenen Jahr den Besitzer. Jetzt wird bekannt, wer der Käufer war.

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          In der großen Monet-Ausstellung des Museums Barberini in Potsdam wird auch das bisher teuerste je ersteigerte Gemälde des französischen Impressionisten hängen. Das Gemälde „Meules“ (deutsch: Getreideschober) von 1890 von Claude Monet war im Mai 2019 beim Auktionshaus Sotheby’s in New York für den Rekordpreis von 110,7 Millionen Dollar unter den Hammer gekommen. SAP-Mitgründer Hasso Plattner bestätigte nun, das seine Stiftung der Käufer des Bildes war, das Heuhaufen in der Sonne zeigt. Vom 22. Februar an können Besucher das Werk in dem von Plattner gestifteten Museum sehen. Das Bild wird nach Angaben des Museums erstmals seit 1945 öffentlich ausgestellt.

          „Mit Monets 'Getreideschober' hat die Hasso Plattner Foundation eine Ikone des Impressionismus für den Museumsbetrieb erworben. Meisterwerke wie diese gehören nicht weggeschlossen, sondern sollten öffentlich gezeigt werden“, hatte Plattner bei der Präsentation der Ausstellung am Donnerstag erklärt. „Im Museum Barberini wird das Bild für jedermann zu sehen sein.“

          Das Werk wurde nach Museumsangaben 1892 von der Chicagoer Kunstsammlerin Bertha Palmer erworben, die damals eine der größten Sammlungen französischer Landschaftsmalerei außerhalb von Paris besaß. Nach Angaben von Sotheby’s handelte es sich um das wertvollste jemals versteigerte Gemälde von Claude Monet (1840-1926). Zudem sei es das erste impressionistische Werk, das bei einer Auktion mehr als 100 Millionen Dollar eingebracht habe.

          Hasso Plattner spricht während der Pressekonferenz zur Ausstellung „Monet.Orte“ im Museum Barberini

          Sieben Bieter hatten sich im Mai 2019 acht Minuten lang einen Wettstreit um das Meisterwerk geliefert, bis der Preis auf die Rekordsumme gestiegen war. Die Kunsthändler hatten es zuvor lediglich auf 55 Millionen Dollar taxiert. Der Käufer war zunächst anonym geblieben.

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