Sanitär :
Der Fall Grohe liefert Zündstoff

Von Rüdiger Köhn
Lesezeit: 5 Min.
Grohe - Weltmarktführer aus Hemer
Der Weltmarktführer für Sanitär- und Küchenarmaturen muß 1.500 Stellen abbauen. Das Unternehmen gehört Finanzinvestoren. Eine Steilvorlage für den Kapitalismus-Kritiker Müntefering: Grohe hat seinen Sitz in dessen Wahlkreis.

Für David Haines sei der „größte anzunehmende Unfall“ eingetreten. Das meint ein langjähriger Kenner des Unternehmens Grohe Water Technology AG & Co. KG, dessen Vorstandschef Haines ist. Der muß mit 1.500 Stellen jeden dritten deutschen Arbeitsplatz des weltweit führenden Herstellers von Sanitär- und Küchenarmaturen abbauen, drei Viertel davon allein über Entlassungen.

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