https://www.faz.net/-gqe-9d7yh

Sahra Wagenknecht : „AfD-Wähler sind keine Rassisten“

Sarah Wagenknecht: „Populismus stet für Plattitüden, aber populär wollen wir schon werden.“ Bild: Jens Gyarmaty

Sahra Wagenknecht im Gespräch mit der Sonntagszeitung über ihre neue linke Sammlungsbewegung und wie sie die Arbeiter von der AfD zurückgewinnen will.

          5 Min.

          Frau Wagenknecht, Anfang September wollen Sie eine neue linke Bewegung namens „Aufstehen“ gründen. Was ist das Ziel?

          Ralph Bollmann

          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Die Menschen wollen anständige Löhne, ordentliche Renten, angemessene Steuern für Konzerne. Für all das gibt es in der Bevölkerung eine Mehrheit, im Bundestag nicht.

          Wie wollen Sie das ändern, wenn Sie das politische Spektrum noch weiter zersplittern?

          Wir haben bewusst keine neue Partei gegründet. Es geht um gesellschaftlichen Druck auf die Parteien. Niemand muss sich zwischen einer Mitgliedschaft bei uns und in einer Partei entscheiden. Vor allem aber möchten wir die vielen wieder zu einem Engagement motivieren, die sich von der Demokratie abgewandt haben. Es geht darum, die Politik der Parteien zu verändern und so wieder andere Mehrheiten und eine neue Regierung zu erreichen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der Verleger Holger Friedrich hat sich gleich in mehreren Punkten verrechnet.

          „Berliner Zeitung“ : Verleger Friedrich hat sich verspekuliert

          Stasi-Vorwürfe, Interessenkonflikt und nun auch noch eine Abfuhr des Berliner Senats. Für den IT-Millionär Holger Friedrich erweist sich sein Investment in den Berliner Verlag als echtes Problem. Sein Geschäftsmodell steht in Frage.
          Eine Randfigur? Kronprinz Wilhelm von Preußen (r.) mit Joseph Goebbels (M.) und Georg Heinrich von Neufville beim Polizeisportfest 1933 in Berlin

          Coup von Böhmermann : Alles ans Licht

          TV-Moderator Jan Böhmermann hat die vier Gutachten zu den Entschädigungsansprüchen des Hauses Hohenzollern veröffentlicht. Jetzt kann die Öffentlichkeit endlich frei über den Fall diskutieren.