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Grundsteuer : Sachsen forciert eigene Grundsteuer

Bild: dpa

Bei der Grundsteuerreform möchte Sachsen vom Bundesmodell abweichen. Durch die Abweichung soll die Belastung von Wohnimmobilien gering bleiben.

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          Berlin. Sachsen plant eine Korrektur der neuen Grundsteuer für den Freistaat. Ziel ist es, einen übermäßigen Anstieg der Belastung von Wohnimmobilien zu verhindern. Dazu soll das Bundesmodell leicht modifiziert werden. Die Landesregierung beschloss am Dienstag in Dresden, den Gesetzentwurf zur Anhörung freizugeben.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Bisher wird die Grundsteuer in Ostdeutschland auf Basis von Einheitswerten aus dem Jahr 1935 erhoben, im Westen geschieht dies auf Grundlage von 1964. Das Bundesverfassungsgericht verwarf im Frühjahr 2018 das geltende Recht. Im Jahr 2019 haben sich Bund und Länder auf ein neues Modell verständigt. Danach bestimmen nach wie vor drei Elemente über die Höhe der Grundsteuer: Basiswert, Messzahl und Hebesatz. Das Produkt ergibt die Steuerlast.

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