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Russland-Sanktionen : Keine Ausnahme für Exxon

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Der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin lässt für Exxon keine Ausnahme bei den Sanktionen gegen Russland zu. Bild: dpa

Sanktionen schränken amerikanische Unternehmen ein, mit russischen Geschäfte zu machen. Der Ölkonzern Exxon will eine Ausnahme – und scheitert. Besonders eine Personalie macht die Sache pikant.

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          Der amerikanische Ölkonzern ExxonMobil ist mit seinem Antrag auf eine Ausnahmeregelung von den Sanktionen gegen Russland bei der amerikanischen Regierung gescheitert. Nach Beratschlagung mit Präsident Donald Trump habe sein Ministerium beschlossen, keinem amerikanischen Unternehmen – auch nicht Exxon – solche Zugeständnisse zu machen, teilte Finanzminister Steven Mnuchin am Freitag in Washington mit.

          Der amerikanische Branchenriese wollte sich die Erlaubnis holen, gemeinsam mit dem russischen Staatskonzern Rosneft im Schwarzen Meer und der Arktis nach Öl zu bohren. Diese Projekte musste das Unternehmen aber herunterfahren, weil die Vereinigten Staaten wegen der russischen Annexion der Krim  Strafmaßnahmen erließen. Auch die EU verhängte Sanktionen.

          Der Antrag, über den zunächst das „Wall Street Journal“ berichtet hatte, sorgte auch deshalb für Aufsehen, weil die Partnerschaft mit Rosneft 2012 unter dem damaligen Exxon-Chef Rex Tillerson eingefädelt wurde – Trumps heutigem Außenminister.

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