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Rußland : Frühere Yukos-Sparte fällt nicht an Gazprom

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Die ehemelige Yukos-Sparte Yuganskneftegaz soll nach dem Willen Moskaus ein staatliches Unternehmen bleiben. Rosneft, das Yuganskneftegaz übernommen hatte, geht nun nur zum Teil an Gazprom.

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          Die ehemelige Yukos-Sparte Yuganskneftegaz soll nach dem Willen der russischen Regierung ein zu 100 Prozent staatliches Unternehmen bleiben und nicht in der OAO Gazprom, Moskau, aufgehen.

          Der russische Energie- und Industrieminister Wiktor Christenko sagte am Donnerstag, die Yukansk-Vermögenswerte sollten “abgetrennt und in eine eigene Gesellschaft überführt werden, die zu 100 Prozent dem Staat gehört“.

          Die Yukos-Sparte war zwangsversteigert worden, um Steuerschulden des Ölkonzerns zu begleichen. Die von Gazprom geplante Fusion mit der staatlichen OAO Rosneft werde wie geplant vorgenommen und im Januar abgeschlossen, sagte der Minister weiter. Yugansk werde jedoch nicht zu dem dann fusionierten Unternehmen gehören.

          Yugansk war in der Versteigerung zunächst an das bis dahin unbekannte Unternehmen Baikalfinanzgruppe verkauft worden, das daraufhin dann wiederum an Rosneft überging.

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