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Rückkehr zur Langstrecke : TUI strebt zu neuen Horizonten

Start: TUI-Fly-Flugzeug hebt ab Bild: Reuters

Mehr Urlauber, mehr Flugzeuge – für TUI soll das Jahr eins nach Thomas Cook zum Wachstumsjahr werden. Kann das in Zeiten des Coronavirus’ gelingen?

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          Urlaub kann den Horizont erweitern, im Reisekonzern TUI ist man der Überzeugung, auch die Beschäftigten zu neuen Horizonten führen zu können. „New Horizon“ heißt das Programm, mit dem der Konzern seine deutsche Fluggesellschaft TUI Fly ins Geschäft mit Langstreckenflügen zurückkehren lässt – Wachstumsperspektiven durch neue Strecken für die Beschäftigten inklusive. Nun steht fest, am 4. November soll der erste Fernflug von Düsseldorf in die Dominikanische Republik abheben, auch Cancun in Mexiko kommt in den Plan. „Durch die Condor-Rettung ändert sich nichts an unseren Chancen für Langstreckenflüge. Condor hat keine Fernstreckenflüge in Düsseldorf stationiert, wir schaffen ein neues Angebot“, sagt TUI-Deutschland-Chef Marek Andryszak im Gespräch mit der F.A.Z.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Absicht, mit der eigenen Flotte in die Ferne zu schweifen, hatte TUI nach der Insolvenz von Thomas Cook publik gemacht. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass der Ferienflieger Condor mit seinem Langstreckenangebot das Cook-Aus überlebt. TUI steuert in den Karibik-Konkurrenzkampf. „Zum Winter setzen wir zwei Flugzeuge ein, 2021 möchten wir noch mehr betreiben“, sagt Andryszak. In der Vergangenheit kursierte der Plan für fünf Boeing-787-Jets. Die ersten Ziele wurden gemäß der Nachfrage von TUI-Pauschalkunden und den Starthäfen von TUI-Schiffen gewählt, um die Auslastung zu sichern.

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