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„Share Deals“ : Riskanter Grundbesitz

  • -Aktualisiert am

Die Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes tritt zum 1. Juli in Kraft. Ziel der Reform ist die Verhinderung von Share Deals. Bild: dpa

Mit „Share Deals“ kann man die Zahlung der Grunderwerbsteuer umgehen. Eine neue Reform soll die in Verruf gekommene Art der Steuervermeidung verhindern. Doch sie trifft die Falschen.

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          Auf dem Wohnungsmarkt sind „Share Deals“ in Verruf gekommen. In Teilen der Politik und der Öffentlichkeit werden sie als missbräuchliche Steuergestaltung zur Vermeidung von Grunderwerbsteuer wahrgenommen, die nun mit einer Gesetzesreform unterbunden werden soll. Der Bundesrat hat der Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes in der vergangenen Woche zugestimmt, sie tritt zum 1. Juli in Kraft.

          Erklärtes Ziel der Reform ist die Verhinderung solcher Share Deals. Denn während der „normale“ Grundstückskäufer für den Erwerb von Grundstücken Grunderwerbsteuer zahlen muss, kann beim Erwerb von Anteilen, den „Shares“, an grundstückshaltenden Gesellschaften unter bestimmten Voraussetzungen die Grunderwerbsteuer vermieden werden. Den Bundesländern entgingen hierdurch erhebliche Steuereinnahmen, und sie forderten, diese „Ungerechtigkeit“ durch eine Reform der Grunderwerbsteuer zu beseitigen.

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