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Getriebespezialist : Rheinmetall zurück im Bieterrennen um Renk

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Für den Getriebespezialisten Renk gibt es mehrere Interessenten. Rheinmetall hat sein Gebot offenbar erhöht.

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          Im Rennen um den Getriebespezialisten Renk müssen Interessenten nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z. / Donnerstagausgabe)  bis Sonntag verbindliche Offerten abgeben. Im engeren Kreis waren zunächst nur noch Finanzinvestoren übriggeblieben, nämlich EQT, Triton und Carlyle, wie aus Kreisen verlautet, die mit dem Prozess vertraut sind. Zurück im Rennen sei jetzt aber der zwischenzeitlich ausgeschiedene Rheinmetall-Konzern, weil der sein Gebot erhöht habe.

          Offenbar gab es einiges Hin und Her um diese Offerte, was auch ein Grund dafür gewesen sein soll, dassum die ursprüngliche Bieterfrist von Anfang Dezember auf Mitte Dezember verschoben worden sei. Ein Thema ist dem Vernehmen nach die Frage, wie Renk als Tochtergesellschaft eines möglichen künftigen Eigners Rheinmetall noch dessen Konkurrenten beliefern könnte. Arbeitnehmervertreter sprechen sich offenbar eher für Rheinmetall aus.

          VW lässt sich von der Investmentbank Citi beraten. Der Renk-Vorstand hat eine eigene Bank, nämlich Macquarie, mandatiert, weil das Unternehmen börsennotiert ist. VW hält aber die Mehrheit. Alle Beteiligten lehnten einen Kommentar ab. Der Wert wird am Markt auf rund 700 Millionen Euro beziffert
           

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