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Republikanischer Kandidat : Trump sagt schwere Rezession in Amerika voraus

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Um klare Worte nie verlegen: der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ist der Favorit seiner Partei. Bild: AP

Amerikas Wirtschaft steht kurz vor einem massiven Einbruch - findet Donald Trump. Und bekräftigt, dass er als Präsident nicht nur die Nato verändern will.

          Die amerikanische Wirtschaft steht nach Einschätzung des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump vor einer schwereren Rezession. Ein überbewerteter Aktienmarkt und ein viel schlechter als offiziell ausgewiesener Arbeitsmarkt seien die Vorboten dafür, sagte der 69 Jahre alte Milliardär in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der „Washington Post“. Es gebe eine wirtschaftliche Blase, die zu platzen drohe.

          Der Aktienkurse waren in den vergangenen Jahren merklich gestiegen auch weil die amerikanische Notenbanken eine lockere Geldpolitik verfolgte. Die Erwerbslosenquote beträgt in der größten Volkswirtschaft der Welt nach den am Freitag herausgekommenen neuen Zahlen rund fünf Prozent - der Arbeitsmarkt befindet sich nach einhelliger Auffassung in einer ziemlich robusten Verfassung; auch in diesem Jahr sind schon deutlich mehr neue Stellen entstanden als zuvor gedacht.

          Trump ist anderer Auffassung. In Wahrheit sei der Wert unrealistisch und eigentlich um ein Vielfaches höher, so der Unternehmer, der derzeit in Umfragen deutlich vor allen anderen Bewerbern in seiner Partei liegt.

          In dem Interview bekräftigte Trump außerdem, dass er im Falle eines Wahlsiegs bestehende Handelsverträge verändern möchte. Und auch die amerikanische Rolle in der Nato möchte er gerne ändern - unlängst hatte er bekundet, das Land zahle zu viel Geld und habe zu wenig davon.

          Durch eine Neuverhandlung der Verträge mit anderen Ländern möchte Trump auch die amerikanische Staatsverschuldung abbauen. Und zwar innerhalb von acht Jahren, sagte er.

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