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Teure Alterssicherung : Warum an einer Rentenreform kein Weg vorbeiführt

Im Rentenalter entspannen: Ohne Reform werden die Renten in Zukunft jedoch nicht mehr finanzierbar sein. Bild: dpa

Die gesetzliche Rente ist in ihrer jetzigen Form nicht mehr finanzierbar. Für eine wirksame Reform gibt es zwei Alternativen – schmerzlich wird es für aktuelle Beitragszahler so oder so. Ein Gastbeitrag.

  • -Aktualisiert am
          7 Min.

          Wo liegt die Zukunft der staatlich organisierten Altersvorsorge in Deutschland? Wird der Weg in Richtung einer beitragsfinanzierten Basisabsicherung eingeschlagen? Werden die Weichen für eine stärkere Kapitaldeckung gestellt, eventuell sogar mithilfe eines Staatsfonds?

          Das System der umlagefinanzierten Rente ist an seine Grenzen gekommen. Daran gibt es keine Zweifel mehr. Die Vorstellung, dass vor dem Hintergrund von Pillenknick, längerer Lebenserwartung und dem bevorstehenden Renteneintritt der Babyboomer das aktuelle Rentenniveau mit der heutigen Höhe der Rentenbeiträge gestemmt werden kann, ist eine Illusion. Die Zahlen sprechen für sich: Die Rentenversicherung gibt an, dass im Jahr 2020 auf jeden Rentenempfänger nur noch 2,1 Beitragszahler kommen, 1960 waren es immerhin 3,8 pro Rentner.

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