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Januar bis September 2020 : Reisebranche erleidet heftigen Umsatzeinbruch

  • Aktualisiert am

Ein Mann geht in Frankfurt an einem Reisebüro vorbei. Bild: dpa

Im vergangenen Jahr ist den Reiseveranstaltern in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie zeitweise das komplette Geschäft weggebrochen.

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          In der Corona-Pandemie sind der Reisebranche die Umsätze weggebrochen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, lagen der Erlös der Reisebüros, -veranstalter und Reservierungsdienstleister von Januar bis September 2020 um 61 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.

          Besonders groß war der Umsatzeinbruch im zweiten Quartal 2020, in das ein großer Teil des ersten coronabedingten Lockdowns fiel: Von April bis Juni 2020 fiel der Umsatz der Branche um 91 Prozent. Im 3. Quartal hat sich der Rückgang etwas abgeschwächt: Von Juli bis September setzten die Reiseanbieter aber immer noch 75 Prozent weniger um als von Juli bis September 2019.

          Wie stark sich die Corona-Krise auf den Tourismus auswirkt, zeigt auch die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland im für den Sektor besonders wichtigen Sommerhalbjahr. Von Mai bis Oktober 2020 gab es in den Beherbergungsbetrieben hierzulande insgesamt 209,6 Millionen Gästeübernachtungen; das waren 31 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. 

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