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Reise-Profis : Bloß keine Anfänger

Profi-Reisende: Gearbeitet wird nicht nur in der ersten Klasse Bild: Daniel Pilar / F.A.Z.

Im Zug lässt es sich herrlich arbeiten. Zumindest, wenn die Profifahrer unterwegs sind. Samstags sind die Anfänger im Zug. Und stellen Sie sich mal vor, der Flur vor Ihrem Büro wäre voll mit Touristen, die sich nicht auskennen!

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          Der ICE ist mein Büro. Denn ich pendle, und im Zug lässt es sich herrlich arbeiten. Zumindest unter der Woche, wenn die Profifahrer unterwegs sind. Samstags sind die Anfänger im Zug. Und stellen Sie sich mal vor, der Flur vor Ihrem Büro wäre voll mit Touristen, die sich nicht auskennen!

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Sie irren herum, suchen den richtigen Weg und blockieren dabei mit ihren dicken Koffern den Gang für die Leute, die zügig zu ihrem Sitzplatz wollen. Ihr Lieblingsspiel: Rückenlehne zurückstellen. Bevor ich reagieren kann, kommt meinem Laptop die Lehne vom Vordersitz entgegen. Und der Laptop klappt sich zusammen.

          Also, liebe Mitfahrer, ich habe euch gerne im Zug. Den Käseduft aus euren Brottüten mag ich wirklich. Aber bitte merkt euch: Der Schaffner sagt den nächsten Bahnhof rechtzeitig durch. Auch auf dem Fensterplatz kann man ein paar Minuten sitzenbleiben und muss nicht sofort den arbeitenden Nebensitzer zur Seite schubsen. Und wenn ihr euch gar nichts anderes merkt, dann tut uns Vielfahrern wenigstens einen Gefallen und bleibt auf dem Bahnhof nicht im Auslauf der Rolltreppe stehen.

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