Regierung: Weniger Wachstum : Handelskonflikte schwächen deutsche Konjunktur

Die Exporte wachsen langsamer. Dafür ziehen aber der Konsum und die Investitionen hierzulande an. Deutschland geht damit in den längsten Aufschwung seit über 50 Jahren.
Die Bundesregierung senkt wegen der schwächeren Weltkonjunktur ihre Prognosen für die deutsche Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem und im kommenden Jahr jeweils um 1,8 Prozent wachsen, geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Herbstprojektionen hervor. Bislang waren 2,3 beziehungsweise 2,1 Prozent veranschlagt. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter im Aufschwung und wird nächstes Jahr bereits ins zehnte Jahr des Aufschwungs gehen“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier. „Das ist die längste Aufschwungsphase seit 1966, die zweitlängste überhaupt.“





