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F.A.Z. exklusiv : Regierung könnte Übernahmen noch stärker erschweren

  • -Aktualisiert am

Die Übernahme von Leifeld durch chinesische Investoren hat die Bundesregierung untersagt. Bild: Leifeld Metal Spinning

Die Kauffreude der Chinesen wird in Berlin zunehmend kritisch gesehen. Muss bald jede Beteiligung durch Investoren außerhalb der EU genehmigt werden?

          2 Min.

          Ab wann sollte die Regierung Unternehmenszukäufe von ausländischen Investoren in Deutschland prüfen und notfalls untersagen können? Bislang gilt: ab einer Beteiligung von 25 Prozent. Das Bundeswirtschaftsministerium hat Anfang August vorgeschlagen, diese Schwelle zumindest im Bereich der kritischen Infrastrukturen – dazu zählen etwa Strom- oder IT-Netze – auf 15 Prozent zu senken.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Einigen Kabinettskollegen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geht das jedoch offenbar nicht weit genug: Sie plädieren dem Vernehmen nach dafür, die Grenze auf 10 Prozent zu senken oder sie gar auf Null zu setzen, wie in Berlin zu hören ist. Letzteres würde bedeuten: Jede Übernahme durch Investoren von außerhalb der EU müsste die Bundesregierung zunächst freigeben. Derzeit läuft die Ressortabstimmung zur Verschärfung der Außenwirtschaftsverordnung. Mit einer baldigen Entscheidung wird gerechnet.

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