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Nach Tarifabschlüssen : Reallöhne in Deutschland steigen

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Vor allem in der Metallindustrie und im öffentlichen Dienst, aber auch anderswo gehen die Reallöhne kräftig nach oben. Das hat vor allem mit den Tarifabschlüssen im ersten Halbjahr zu tun.

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          Die Tariflöhne in Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 3,2 Prozent steigen und damit so kräftig wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in einer aktuellen Berechnung, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

          Nach Abzug der Inflation von durchschnittlich 1,6 Prozent im ersten Halbjahr bliebe den Arbeitnehmern damit real ein Plus von 1,6 Prozent. Die Tarifabschlüsse im ersten Halbjahr dieses Jahres bestätigten den Trend des Vorjahres zu deutlich höheren Lohnzuwächsen.

          Besonders kräftig fällt – aufs Jahr gerechnet – die Steigerung in der Metallindustrie (plus 4,1 Prozent), in der Eisen- und Stahlindustrie (plus 3,9 Prozent) und im öffentlichen Dienst der Länder aus (plus 3,6 Prozent). Am unteren Ende der Skala stehen die Deutsche Post, das Gebäudereinigerhandwerk und die Deutsche Telekom.

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