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Rahmenvertrag mit der EU : Die Schweiz spielt mit dem Feuer

  • -Aktualisiert am

Fähnchen der EU und der Schweiz stehen im Nationalratssaal der Schweiz in Bern. Bild: dpa

Die EU ist das Katz-und-Maus-Spiel um den neuen Rahmenvertrag mit der Schweiz leid. Für die eigenwilligen Schweizer sind keine Extrawürste mehr drin.

          Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Von diesem ersten Juli an erkennt die EU die Schweizer Börsenregulierung nicht mehr als gleichwertig mit der eigenen an. Technisch gibt es dafür keinen Grund. Es handelt sich um ein politisch motiviertes Manöver, um einen „Schuss vor den Bug“, wie die EU-Kommission verlauten ließ. Sie will signalisieren, dass sie des Katz-und-Maus-Spiels der Eidgenossen um den Abschluss eines Rahmenvertrags mit der EU überdrüssig ist. Fast fünf Jahre wurde über diesen Vertrag verhandelt, der Lücken und Fehler in den Regelungen des Verhältnisses der Schweiz zur EU beseitigen, die Übernahme von EU-Recht erleichtern und den Weg für den Abschluss weiterer Abkommen öffnen soll. Doch die Schweizer Regierung konnte sich bisher nicht zu einer Unterschrift durchringen.

          Verständlich, dass EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nun die Faxen dicke hat. Er ist den Eidgenossen weit entgegengekommen. Er akzeptierte die Schaffung eines paritätisch besetzten Schiedsgerichts, das in Streitfällen entscheiden soll. Er respektierte die direktdemokratischen Prozesse in der Schweiz: Falls eine Anpassung an EU-Recht nicht das Plazet der Bevölkerung findet, müssen die allfälligen Sanktionen Brüssels verhältnismäßig sein. Der Große darf den Kleinen also nicht nach Gutdünken für Ungehorsam bestrafen. Die sachfremde Verknüpfung der Börsenäquivalenz mit der Zustimmung zum Rahmenvertrag wäre unter ebendiesem Vertrag so kaum haltbar. Das Abkommen stärkt also die Souveränität der Schweiz, was die heimischen Gegner aus dem rechten Lager freilich nicht davon abhält, es als „Unterwerfungsvertrag“ zu verunglimpfen.

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          Johannes Ritter

          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

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