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F.A.Z. exklusiv : Markenstreit um „Querdenken“

Michael Ballweg spricht im August auf einer Bühne in Stuttgart und trägt dabei ein „Querdenken“-T-Shirt. Bild: dpa

Ein Initiator der „Querdenken“-Demos hat schon im Juni angefangen, die Marke schützen zu lassen, insgesamt in 19 Ausführungen. Doch nun hat ein Unternehmen namens „Querdenker United“ Widerspruch eingelegt.

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          „Unkonventionell, originell denken“ – so definiert der Duden „Querdenken“. Längst ist das Verb zum Kampfbegriff geworden und dient als Selbstbezeichnung der Bewegung, die sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus richtet.

          Gustav Theile

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Doch nun wird der Begriff auch ein Fall für das Markenrecht. Denn Michael Ballweg, Querdenken-Initiator, der außerdem für das Oberbürgermeisteramt in Stuttgart kandidiert, hat schon im Juni die Marke „Querdenken 711“ beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet. „0711“ ist die Vorwahl Stuttgarts. Im September dann hat er nach dem gleichen Muster 18 weitere Querdenken-Marken mit den Vorwahlen anderer deutscher Städte angemeldet.

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