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Raus damit! : Die Queen sagt dem Plastik den Kampf an

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Die Queen möchte, dass in ihren Anwesen weniger Plastik verwendet wird. Bild: dpa

Keine Strohhalme und Plastikflaschen mehr im Buckingham-Palast: Die Queen möchte, dass die königliche Familie weniger Plastikmüll produziert. Offenbar steckt ein Naturfilmer dahinter.

          Die deutschen Supermarktbetreiber dämmen den Gebrauch von Plastiktüten ein, China nimmt seit Jahresbeginn keinen entsprechenden Müll mehr aus Europa ab – nun hat der Kampf gegen das Plastik eine neue Adresse erreicht: Queen Elisabeth II hat entschieden, Trinkhalme und Plastikflaschen aus den royalen Anwesen zu verbannen. Das berichtet der britische „Telegraph“. Die Zeitung beruft sich dabei auf einen neuen Abfallplan des Buckingham-Palastes.

          Eine konkrete Folge: Catering-Dienstleistern ist es demnach künftig im Buckingham-Palast, auf Schloss Windsor und im Holyroodhouse-Palast im schottischen Edinburgh nur noch erlaubt, Porzellan und Glas zu verwenden oder wiederverwertbare Papiertassen.

          „Über die gesamte Organisation hinweg ist der Königliche Haushalt bestrebt, seine Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern“, sagte ein Sprecher des Palastes der Zeitung. Die Queen wiederum hat dem Bericht zufolge ein persönliches Interesse an dem Thema entwickelt – infolge einer Dokumentation mit dem britischen Naturfilmer David Attenborough.

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