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Qualitätsprobleme bei Ferrero : Die größte Nutella-Fabrik steht still

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Die Versorgung soll gesichert sein: Ein Glas von Nutella im Regal der französischen Supermarktkette Casino in Nizza Bild: Reuters

In der größten Nutella-Fabrik der Welt in Frankreich ist die Produktion unterbrochen. Der Lebensmittelkonzern Ferrero spricht von Qualitätsproblemen. Kunden können aber vorerst aufatmen.

          Die größte Nutella-Fabrik der Welt im französischen Ort Villers-Ecalles nordwestlich von Rouen steht wegen „Qualitätsproblemen“ still. Die Produktion sei „vorsorglich“ vorübergehend gestoppt, teilte der Nutella-Hersteller Ferrero am Donnerstag mit. Schon ausgelieferte Ware sei „von der Situation nicht betroffen“, versicherte das Unternehmen.

          Auch die Versorgung der Kunden mit der Schoko-Nuss-Creme sei gesichert – Kinder können aufatmen. Der „Qualitätsmangel“ sei am Dienstagabend bei der Qualitätskontrolle festgestellt worden, hieß es aus der Niederlassung von Ferrero in Frankreich. Es handle sich um ein Vorprodukt in der Herstellung von Nutella und der Süßigkeit Kinder Bueno.

          Was genau Sache ist, sagt Ferrero bisher nicht

          Auf die Frage, ob es ein bakterielles Problem gebe, erklärte Ferrero, das könne das Unternehmen zur Zeit nicht beantworten. Untersuchungen seien im Gange. Ergebnisse einer Untersuchung sollten bis Ende der Woche vorliegen. Die Produktion sei bis dahin gestoppt.

          Das Werk in Villers-Ecalles in der Normandie produziert 600.000 Nutella-Gläser am Tag, das ist ein Viertel der weltweiten Produktion. Ferrero hat 22 Werke, in denen mehr als 30.000 Menschen arbeiten.

          Das italienische Unternehmen hat seinen Umsatz in den vergangenen Jahren auf mehr als zehn Milliarden Euro verdoppelt. Nutella besteht zu gut 56 Prozent aus Zucker und zu fast 31 Prozent aus Fett.

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