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Carsten Knop

Pumpspeicherkraftwerke : Strom, gut gespeichert

  • -Aktualisiert am

Wenn die Energiewende zu mehr Wind- und Solarstrom gelingen soll, braucht Deutschland auch mehr Pumpspeicherkraftwerke, um die Energie zu speichern. Am Edersee kann man sehen, dass der Umbau nicht hässlich sein muss.

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          Mehr Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Energieträgern erfordert zum Ausgleich von Verbrauchs- und Erzeugungsspitzen Lösungen zur Zwischenpeicherung von Strom.

          Dafür ist nicht immer Hochtechnologie nötig: Vielmehr zeigen seit Jahrzehnten funktionsfähige Pumpspeicherkraftwerke, wie die Aufgabe auf beinahe natürliche Weise bewältigt werden kann. Ist zu viel Strom da, wird Wasser mit seiner Hilfe in ein Becken gepumpt. Erzeugen die Kraftwerke, Wind- und Solaranlagen einmal zu wenig Strom, wird das Wasser den Hang hinunter und durch Turbinen hindurch gejagt. Schon steht der Strom wieder zur Verfügung.

          Etwas ernüchternd ist es allerdings, dass allein 15 Prozent der in Deutschland installierten Pumpspeicher-Kapazität in der Nähe des Edersees in Hessen zu finden sind. Wer die Anlagen gesehen hat, weiß, dass man dort nicht gigantisch Großes vorfindet. So bekommt man eine Ahnung von dem, was den Deutschen rund um die Energiewende an Investitionen und Landschaftsumbau noch bevorsteht.

          Nicht selten fehlen in Deutschland für solche Anlagen die geologischen Voraussetzungen. Wenn es aber klappt, können Bürgermeister am Edersee sehen, dass der Umbau nicht hässlich sein muss.

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