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Ein-Euro-Job-Programm : Bisher 5000 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge

  • Aktualisiert am

Vom Ein-Euro-Job in den regulären Arbeitsmarkt? Bild: Bernd Wüdpa

Das von Arbeitsministerin Nahles initiierte Programm startete am 1. August und soll 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge schaffen. Ziel ist, das Arbeitsleben in Deutschland kennenzulernen.

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          Rund vier Monate nach dem Start des Ein-Euro-Job-Programms für Flüchtlinge gibt es noch weit weniger solche Arbeitsgelegenheiten als insgesamt geplant. „Nach ersten Zahlen entstanden bisher rund 5000“, sagte der Direktor des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Joachim Möller, in Berlin. Das von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) initiierte Programm startete am 1. August und soll 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge schaffen.

          Es seien aber bereits viele weitere Arbeitsgelegenheiten genehmigt, „so dass wir einen Zuwachs erwarten“, sagte Möller. „In ihrer Wirkung als Übergang in den regulären Arbeitsmarkt sind sie aber begrenzt, und sie dürfen reguläre Beschäftigung nicht verdrängen und müssen für Flüchtlinge geeignet sein.“ Nahles hatte gesagt, wichtig sei, dass Flüchtlinge die Arbeit in Deutschland kennenlernen, etwa in der Stadtbücherei oder bei der Feuerwehr.

          Den Schritt in den ersten, den regulären Arbeitsmarkt geschafft haben laut IAB-Chef von Dezember 2015 bis November 34.000 Einwanderer aus den acht wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern. „Das sind unter anderem Syrien, Irak, Afghanistan, Nigeria, Eritrea und Nigeria.“ 2015 und in den ersten elf Monaten 2016 beantragten laut Bundesinnenministerium insgesamt knapp 1,2 Millionen Menschen in Deutschland Asyl. Das IAB ist das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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