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Einer von zehn Markenartikeln: Porsche gehört zu VW

VW und Porsche : Der Weg zum neuen Autoimperium ist frei

Nach monatelangem Ringen ist der Weg für die Übernahme des Sportwagenherstellers Porsche durch VW frei. Die Aufsichtsräte beider Unternehmen stimmten der Bildung eines integrierten Autokonzerns zu. An der Spitze: VW-Vorstandschef Winterkorn.

Wirtschaftsnobelpreis : Ein denkwürdiger Preis

Die Auszeichnung für die drei Entwicklungsökonomen ist hoch verdient. Sie arbeiten seit Jahren daran, die Wirksamkeit von Entwicklungshilfe zu überprüfen – und bieten echte Lösungen zu realen Problemen.

Deutsch-französischer Panzer : Rüstungs-Reibereien

Keine Nation kann militärische Großprojekte heute noch allein stemmen. Doch auch wenn die Zeichen zwischen Deutschland und Frankreich jetzt auf Kooperation stehen – Stolpersteine bleiben. Denn die Kulturen sind verschieden.

Amerika gegen China : Schweinedeal

Im Bemühen, die Welt für dumm zu verkaufen, verkündete Präsident Trump einen historischen Deal im Handelsstreit mit China. Mehr nicht.

Chefwechsel bei SAP : Jung, weiblich, richtig

Der Wechsel an der Spitze von Deutschlands wertvollstem Konzern SAP war überfällig. Doch die Entscheidung kam schneller und ist mutiger als man das hätte vermuten können.
Ein Porsche für die Polizei, um Gangster schnell zur Strecke zu bringen. Jetzt ist das Unternehmen selbst in den Blick der Justiz gelangt

Ermittlungen gegen Wiedeking : Razzia bei Porsche

Der Sportwagenhersteller Porsche wird von der Vergangenheit eingeholt. Die Optionskonstruktionen, die das Unternehmen für die gescheiterte VW-Übernahme aufgebaut hatte, beschäftigen nun die Justiz. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem gegen den früheren Firmenchef Wiedeking.

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  • VW-Chef Martin Winterkorn : Windschattenfahrer der Auto-Union

    Martin Winterkorn steht zusammen mit Ferdinand Piëch kurz vor dem größten Triumph: In knapp zwei Wochen wird er die Grundlagenvereinbarung mit Porsche aushandeln. Danach ist der Sportwagenbauer Teil von Volkswagen. Und Winterkorn denkt allen Ernstes daran, die neue Holding „Auto-Union“ zu nennen.
  • „Prachtvoll tritt das Monomanische in Erscheinung”, wussten Ökonomen schon vor mehr als 100 Jahren

    Wiedeking & Co. : Ein Lob dem Größenwahn

    Angeben, prahlen, aufschneiden: Früh brüllt, wer einmal berühmt werden will. Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wusste, was von ihm verlangt wird. Sonderlich sympathisch ist das nicht, aber wahre Größe. Alles andere ist Mittelmaß.
  • 14 Milliarden Euro Schulden? : Porsches Finanzloch offenbar noch tiefer

    Die Finanznot von Porsche ist laut Medienberichten weit größer als bekannt. Angeblich hat der Sportwagenbauer einen Schuldenberg von 14 Milliarden Euro angehäuft. Deutsche-Bank-Chef Ackermann soll Porsche-Miteigentümer Wolfgang Porsche höchstpersönlich deutlich gemacht haben, wie ernst die Lage sei.
  • Ferdinand Piëch

    Ferdinand Piëch : Mit aller Macht

    Am Tag der Entmachtung von Porsche-Chef Wiedeking trat er nicht öffentlich auf. Doch klar ist: VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ist der große Sieger des Machtkampfs. Wiedeking war nicht der Erste: Der 72-jährige Piëch hat schon zahlreiche Gegner weggebissen. Seine Erfolgsmethode: Management by Angst.
  • Günther Oettinger hat alles getan, um den Standort Porsche zu retten - und verloren

    Porsche und VW : Kein Gegenwind für Oettinger

    Mit Sicherheit werden die Steuereinnahmen am Porsche-Standort Baden-Württemberg künftig niedriger sein. Gleichwohl sind die politischen Folgen der Übernahme des Autokonzerns durch VW für Ministerpräsident Oettinger noch beherrschbar.
  • Der alte Stratege Piëch ist dort angekommen, wo er schon immer hinwollte

    Machtkampf bei Porsche und VW : Piëch erklimmt den Gipfel

    Wieder einmal hat Ferdinand Piëch sein Ziel erreicht: VW übernimmt Porsche, Wiedeking muss gehen. Trotzdem bleiben viele Fragen offen. Allen voran die, wie schnell Stuttgart das Kriegsbeil mit Wolfsburg begraben wird.
  • Porsche: Eine Motorhaube spiegelt die Welt

    Piëchs Mission : Die Verporschung der Welt

    Der Kampf zwischen Wendelin Wiedeking und Ferdinand Piëch ist entschieden. Aber was soll er bedeuten? Das Psychogramm von einem, der auszog, die Autowelt nach dem Bild des verweigerten Familiennamens zu formen.
  • Der Widersacher geht endlich: Christian Wulff und Wendelin Wiedeking noch im April auf der VW-Hauptversammlung

    VW und Porsche : Mehr als ein Tagessieg für Wulff

    Dank der Einigung auf einen VW-Porsche-Konzern scheint dem niedersächsischen Ministerpräsident der Sieg bei den Landtagswahlen 2013 schon sicher. Deshalb findet er selbst für seinen Widersacher Wiedeking nur warme Worte.
  • Verschmelzung : VW-Porsche-Konzern soll 2011 stehen

    Porsche-Chef Wendelin Wiedeking ist zurückgetreten. Damit ist der Weg frei für den künftig gemeinsamen Auftritt von Volkswagen und Porsche. Der „integrierte Autokonzern“ soll bis Mitte 2011 stehen. Das sagte Niedersachsens Ministerpräsident nach der Sitzung des VW-Aufsichtsrates. 2018 soll der neue Autogigant den Toyota an der Weltspitze ablösen.
  • „Ich bin in Deutschland voll steuerpflichtig”: Wendelin Wiedeking

    Porsche : Wiedeking tritt zurück

    Nach einer dramatischen Nachtsitzung verkündete der Aufsichtsrat: Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und Finanzvorstand Holger Härter verlassen das Unternehmen. An die Spitze rückt der bisherige Produktionsvorstand Michael Macht. Wiedeking soll eine Abfindung von 50 Millionen Euro erhalten, von der die Hälfte in eine soziale Stiftung geht.
  • Wendelin Wiedeking

    Der Ziehvater : Wendelin Wiedeking

    Nach 17 Jahren auf der Überholspur hat Porsche-Lenker Wendelin Wiedeking seine schwerste Niederlage eingesteckt. Zunächst machte er den vor der Pleite stehenden Sportwagenbauer wieder flott. Dann wollte er nach VW greifen und manövrierte damit Porsche in die Schuldenfalle.
  • Wiedekings Nachfolger: Produktionsvorstand Michael Macht

    Der Ziehsohn : Michael Macht

    Wendeling Wiedeking hat seinen Nachfolger bei Porsche selbst aufgebaut. Wiedeking erkannte früh die Begabung Machts und machte ihn zu seinem Referenten. Das dürfte ihm in Wolfsburg nicht zum Schaden gereichen - zumal ihn VW-Kontrolleur Ferdinand Piëch wohl eher in der zweiten Reihe halten will.
  • Im „Andenpakt” noch Verbündete: Günther Oettinger und Christian Wulff

    Porsche gegen VW : Mit ungleichen Waffen

    „Hinter Wulff steht die Kanzlerin, hinter Oettinger die Wand“: Einst waren die Ministerpräsidenten Oettinger und Wulff im „Andenpakt“ verbündet. Beim Kampf zwischen VW und Porsche begegnen sie einander nun als Widersacher.
  • Nur scheinbar entspannt: Ferdinand Piëch

    Porsche vs. Piëch : Piëch kontrolliert bald alles

    Sonderlich eitel ist Ferdinand Piëch nicht. Aber der Österreicher liebt das Gefühl des Triumphes und bald scheint er am Ziel zu sein: Wenn VW nun tatsächlich den Stuttgarter Sportwagenhersteller schluckt, hat Piëch nach einem langen, intrigenreichen Machtkampf alles unter seine Kontrolle gebracht.
  • Ferdinand Piëch - ein Meister des reduzierten Dialogs

    Glossar der Krise : Piëch

    In Zeiten der Krise geht es naturgemäß nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Wirtschaft theatralisch her: Ferdinand Piëch, der große Regisseur des Porsche-Dramas, lässt selbst den Bayreuther Festspielzirkus blass aussehen.