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Finanzchef im Interview : „Porsche schwebt nicht auf einer rosa Wolke“

Geschafft: Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke, 56, am Donnerstag an der Frankfurter Börse. Der Porsche-Börsengang ist der größte in Deutschland seit der Deutschen Telekom im Jahr 1996. Bild: Lucas Bäuml

Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke spricht im Interview über wachsende geopolitische Risiken, den Mega-Börsengang seines Unternehmens und Sportwagen, die der Computer steuert.

          5 Min.

          Herr Meschke, Porsche hat in schweren Zeiten den Sprung an die Börse geschafft, aber die Kursentwicklung Ihrer Aktie zum Start war durchwachsen. Können Sie Ihren neuen Aktionären Mut für die Zukunft machen?

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der Börsengang ist ein Riesenerfolg für Porsche. Wir haben das unter extrem herausfordernden Rahmenbedingungen hinbekommen. Darauf sind wir stolz. Und unsere Ambition ist es, dass auch unsere neuen Aktionäre vom Erfolg von Porsche profitieren können.

          Energiepreise und Inflation sind alarmierend hoch. Kommt Porsche gut durch diese Krise?

          Wir haben bei Porsche gezeigt, dass wir auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen erfolgreich sein können. Unsere Strategie hat auch die Investoren überzeugt, wie unser Börsengang von Porsche zeigt. Wir haben schon in der Finanzkrise 2008 bewiesen, dass wir auch in schweren Zeiten gute Renditen erzielen konnten. Und heute glauben wir, dass wir noch sehr viel widerstandsfähiger als damals.

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