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Für eine unbefristete Stelle : Gab es Bestechung im Betriebsrat von Porsche?

Mitarbeiter arbeiten am Motor eines Porsche 911. Bild: dpa

Betriebsräte bei Porsche sollen Gerüchten zufolge von befristet beschäftigten Mitarbeitern Geld genommen haben – um diese in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis zu bringen.

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          Eine unbefristete Stelle bei Porsche – das ist eine Menge Geld wert, schon wegen der legendär hohen Boni, die der Sportwagenbauer zahlt.

          Susanne Preuß
          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Jetzt gibt es Gerüchte, dass Betriebsräte von befristet Beschäftigten bei Porsche Geld erhalten haben, um diese in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu bringen. Zu solchen Vorwürfen der Bestechlichkeit, über die in der „Bild am Sonntag“ berichtet wurde, nimmt Porsche allerdings keine Stellung: Man äußere sich zu internen Vorgängen und Personalangelegenheiten nicht.

          Das Verfahren für die Auswahl von befristet beschäftigten Mitarbeitern zur unbefristeten Übernahme habe mehrere Kontrollinstanzen, die „Missbrauch systemseitig ausschließen“ sollten. Das für die Bewertung eingesetzte Punktesystem sei vom Arbeitsgericht Stuttgart im Jahr 2014 „explizit als rechtskonform“ angesehen worden, heißt es bei Porsche.

          Dem Vernehmen nach gab es aber tatsächlich mehrfach Hinweise auf Bestechungsfälle in diesem Zusammenhang, für die der langjährige Betriebsratschef Uwe Hück selbst eine Untersuchung angestoßen haben soll. Ein verdächtigter freigestellter Betriebsrat soll auf Betreiben der Arbeitnehmer innerhalb des Gremiums mit anderen Aufgaben betraut worden sein.

          Die interne Revision soll nach dem Bericht der Zeitung aber keine strafrechtlichen Vorgänge gefunden haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Stuttgart gab es in der Vergangenheit mehrere Anzeigen gegen Mitglieder des Porsche-Betriebsrats, die aber nie einen Anfangsverdacht begründet hätten.

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