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Philipp Hildebrand : Ermittlungen gegen ehemaligen Schweizer Notenbankchef

  • Aktualisiert am

Philipp Hildebrand Bild: REUTERS

Wegen eines umstrittenen Devisengeschäfts seiner Frau trat Philipp Hildebrand als Schweizer Notenbankchef zurück. Nun wird er verdächtigt, Geheimnisse verraten zu haben.

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          Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat gegen den früheren Präsidenten der Notenbank SNB, Philipp Hildebrand, ein Verfahren eingeleitet. Er wird verdächtigt, Geheimnisse verraten zu haben. Die Behörde teilte mit, sie sei aufgrund einer Anzeige tätig geworden. Einzelheiten nannte sie nicht.

          Hildebrand, der mittlerweile für Blackrock, den größten Vermögensverwalter der Welt, arbeitet, wies die Vorwürfe zurück. Er habe nichts Unrechtes getan und kooperiere mit der Bundesanwaltschaft.

          Hildebrand trat im Januar des vergangenen Jahres wegen eines Devisengeschäfts seiner Frau in Höhe von über 500.000 Dollar als Präsident der Schweizer Nationalbank zurück. Drei Wochen nach der Transaktion führte die SNB eine Deckelung des Franken ein. Sie verhindert damit, dass der Franken zu stark aufwertet.

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